Dienstag, 26. März 2013

Ein Monat, one month, un mes, isang buwan,...

Ich frage mich, wie weit man mit der Organisation der Hochzeit ein Monat davor sein muss?! Sollten wir bereits einen Fotografen, Pianisten und DJ "gebucht" oder vor allem unsere komplette Hochzeitsgarderobe haben?!

Auch wenn es so wirken mag, dass wir noch einiges zu erledigen haben, waren die vergangenen Wochen und Tage sehr spannend für uns. Die Ringe sind auf Anfertigung und sollten angeblich diese Woche bereitliegen.

Während ich aber letzte Woche im Tempel war, hatte Clemens den Schlüssel unserer "neuen" gemeinsamen Wohnung erhalten. Das bedeutete, dass er noch am selben Abend der Schlüsselübergabe alles mit Plastikfolie und Malerkrepp abgeklebt hatte, damit er und unser Maler-Profi, Michael, am nächsten Tag zum Streichen anfangen konnten. Die nächsten paar Tage vor allem Freitagabend, Samstag und Montag - als ich wieder im Lande war - drehte sich alles ums Malen und das Putzen danach. Wir sind unseren Freunden - Michael, Nadine, Melanie, Theresa und Perry sehr dankbar für die großartige Hilfe, die sie leisteten. 



Zwar wollte ich einen Vorher/Nachher-Post schreiben, aber dieses Foto reicht schon mal für eine kleine Vorschau unseres neuen Heims. Schon neugierig, wie der Rest aussieht? Stay tuned, ein Update folgt bald!

Dienstag, 19. Februar 2013

Einladungen

Our wedding invites are out!!!
Wir haben es endlich geschafft, unsere Einladungskarten fertig zu stellen. Ganz besonders freut es uns, dass wir günstige Kuverts in Pastellfarben finden konnten. Danke an einen Diskont-Schreibwarenhändler, der zufällig genau das hatte, was wir suchten. Genau genommen waren es drei Filialen, die uns mit Briefumschlägen versorgten, denn ich musste mir ja unbedingt Farben aussuchen, die nicht mehr nachbestellt werden können. 

Dienstag, 5. Februar 2013

Gadgets

Eine Erkundungstour ergab, dass ich verschiedene tools genauso wie die sogenannten gadgets aus ihren Geheimorten herauslocken konnte oder ihr Versteck mir zumindest bekannt wurde.
Wer hier vertraut ist - mit hier meine ich die Welt des Blogs - wird sich höchstwahrscheinlich mit dem Begriff ein größeres Bild machen können als ich.

Aber wer kennt ihn nicht, Inspektor Gadget, mit seinen unendlich vielen Sondervorrichtungen. Bereits in unserer Kindheit erhielten wir ein Verständnis davon, dass wir bald einmal unterwegs mühelos, schnurlos und schon gar nicht mit Wählscheibe telefonieren können. Auch als Mission Impossible die selbstzerstörende Nachricht in Form einer Sonnenbrille als cool vermarktete, war das für uns nichts Neues. Denn der werte Herr Inspektor war seinen Nachfolgern weit voraus.

Mit dem Umfrage-Gadget, das man auf der rechten Seite findet, könnt ihr uns bei unseren Vorbereitungen für die Hochzeit ein wenig helfen, indem ihr das anklickt wo wir mit euch rechnen können.

Seid ihr also beim Standesamt dabei, wenn wir Ja sagen, so setzt gleich ein Häkchen daneben. Wollt ihr anschließend auch bei der Agape verköstigt werden, dann könnt ihr dafür sorgen, dass genug Brötchen und Getränke vorhanden sein werden, indem ihr auch dieses Feld abhakt. Seid ihr aber von weit weg und könnt leider nur beim Empfang in Innsbruck mit uns feiern, so würden wir uns freuen, wenn wir euch dort im Gemeindehaus begrüßen und umarmen können.

Bis Freitag, 19.April 2013 23:59 Uhr - eine Woche vor unserer Hochzeit könnt ihr uns Bescheid geben. Da dies anonym geschieht, können wir eigentlich nur ein Gefühl dafür entwickeln, wie groß in etwa die Partygruppe sein wird. 

Montag, 4. Februar 2013

Ein kleines Zuckerl

Noch elf Wochen und fünf Tage bis ich am Morgen oder doch eher Vormittag, nach einer höchstwahrscheinlich schlafmangelnden Nacht, umgeben von vertrauten Frauen - also Mama, Schwester und Tante(n) - in das angeblich wichtigste Kleid meines Lebens schlüpfe. Ich kann mir noch gar nicht richtig vorstellen, was auf uns zukommen wird. So wie ich Clemens kenne, wird auch er kaum tief und fest schlafen können, aber eins weiß ich: Er wird die Stunden vor der Hochzeit gemütlich verbringen. Vielleicht doch ein wenig nervös, aber gewiss stressfrei und schon gar nicht zu lange im Bad. Im Gegensatz zu mir wird er schlimmstenfalls seine Schlüssel suchen und beim Verlassen der Wohnung aus Gewohnheit zum Rucksack greifen wollen.

Laut unserem Zeitplan sollten wir eigentlich schon unsere Einladungen gedruckt, verteilt und versendet haben, aber wie könnte es anders kommen, bei uns Experten von Dinge aufschieben?!

Dafür haben wir uns gedacht, dass wir Euch - vielleicht Interessenten unseres alltäglichen Lebens - ein kleines Stückchen für die Neugier und nun Vorfreude schenken. 

Ein Bild aus unserem Verlobungs-Photoshooting am Wilhelminenberg, unserem wohl Lieblingshügel in Wien.


Gleichzeitig möchte ich den zwei begeisterten Menschen, Mike und Sarina, für die Zeit danken, die sie geopfert haben um mit uns diesen herrlichen Nachmittag zu verbringen und Momente festzuhalten mit ihrer, glaube ich, gesamten Sony Ausrüstung.

Dienstag, 15. Januar 2013

Things we could use...

Viereinhalb Monate nach unserer Verlobung haben wir es nun endlich geschafft, außer den Termin für unsere Hochzeit festzusetzen, eine Hochzeitsliste anzulegen. Wer hätte es gedacht, dass es eine gewisse Zeit und einige Überlegungen kostet, um sich kleine und auch große, aber lebenserleichternde Dinge zu wünschen.

Hier sind die Geschenke, über die wir uns wirklich freuen würden.

Dienstag, 13. November 2012

Aller Anfang ist schwer

Wie beginnt man einen Blog? Wahrscheinlich mache ich mir ganz einfach zu viele Gedanken. Wahrscheinlich wäre es auch aus jetziger Sicht besser gewesen, mit einer spannenden oder unterhaltsamen Episode aus meinem /unseren Leben zu beginnen. Wahrscheinlich bist du lieber Leser schon nach diesen Zeilen gelangweilt und klickst auf irgendeine andere Seite. Wahrscheinlich nervt dich mein häufiger Gebrauch des Wortes „wahrscheinlich“.

Aber bleiben wir beim Thema. Wie schafft man einen spannenden Einstieg in ein Bloggeruniversum, das sich heutzutage vielmals nur noch auf das Posten durchschnittlicher Bilder beschränkt. Fangen wir damit an, dass wir einmal gemeinsam herausfinden, was ein Blog überhaupt ist. Die ersten Web-logs (später Blogs) tauchten in Form von online Tagebüchern Ende der 1990ern auf. Nicht mehr bestimmbare Randfiguren der damaligen Onlinecommunity verbreiteten damals via Webeinträge ihre privaten Standpunkte und verhalfen in weiterer Folge einer noch jungen nachkommenden Generation zu einer nunmehr gesellschaftlich anerkannten Ausdrucksform. Das (!) Blog ist also ein öffentliches Tagebuch, ein Logbuch oder ein Journal, das Gedanken protokolliert und der Öffentlichkeit zugänglich machen soll. 

Herzlich willkommen, liebe Leserin und lieber Leser. Nein, so kann man doch keinen Blog beginnen. Ich brauche einen spannenden Einstieg. Etwas, das den Leser fesselt, begeistert und auf dieser Seite hält. Womöglich sollte ich mich wiederum zuerst informieren und mir Hilfe von außen holen. Was haben andere so geschrieben? Beginnen wir mit dem wohl bekanntest Blog überhaupt, der Bibel. Dort kann man Folgendes lesen: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;“ Ich höre mal hier auf, weil ich ganz schnell merke, dass sich meine täglichen Eindrücke in keinster Weise mit den ersten Zeilen dieses vorhin zitierten Blogeintrages messen können. Möglicherweise sollte ich mir doch jemanden in meiner Gewichtsklasse suchen, der mich nicht total in den Schatten stellt. Dafür übergebe ich meine weitere Recherche dem Zufall. Ich gehe auf meinen Blog, drücke auf den Button „nächster Blog“ und lande auf der Seite von „The Paz Daddy Show“. Ich überfliege die abstoßende Optik, scrolle nach unten um den ältesten Blogpost zu finden, bin aber schon beim Überfliegen des ersten Eintrages angewidert von den vielen F...-Wort-Wiederholungen und breche meine Suche ganz schnell ab. Ich schließe das Webfenster und kehre enttäuscht zu meinem Blog zurück.

Ich bin verzweifelt, schon nahe daran aufzugeben und alles meiner lieben Blogverantwortlichen zu überlassen. Da fällt es mir plötzlich ein. Es gibt noch Hoffnung. Ich laufe zu meinem Bücherschrank, öffne mein gutes altes Tagebuch und finde sogleich meinen ersten Eintrag: „WWF Catchen schauten wir in Innsbruck in der Olympiahalle an. Es war sehr toll. Februar 1994.“ Darüber ein Foto. Nun habe ich es schwarz auf weiß. Es fällt mir wie Schuppen von den Augen. Alles ist klar. Mein erster Tagebucheintrag bestand aus einem unterdurchschnittlichen Foto und einer emotionalen Bildbeschreibung. Meine Fähigkeit mein Leben zu dokumentieren, beschränkte sich also von Anbeginn an auf „Bilder posten und kurze Kommentare schreiben“. Zum Glück gibt es Melissa! Nichtsdestotrotz heiße ich die lieben Leser, die bis hier durchgehalten haben, Herzlich willkommen!

Aller Anfang ist schwer. In diesem Sinne soll dieser Blogeintrag wortwörtlich verstanden werden.